Teil eines Werkes 
1. Band, Therese Dunoyer : 1. Band (1845) Thérèse Dunoyer
Entstehung
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Bruſt, mit begeiſtertem Blicke und drohender Stirn, glich er dem böſen Geiſte dieſes wüthigen Meeres. Das gebrechliche Fahrzeug, das nicht mehr gelenkt wurde, drehte ſich zweimal über dem Abgrunde rund herum; man hörte ein grauſiges Fesſhen⸗ etwas Weißes flatterte und verſchwand im Dunkel der Wind hatte das Segel hinweggeriſſen.

Wir ſind verloren! rief Ewen.

lünd in ſeinem Zorne ſtürzte er nach dem Alten hin, um das Steuer zu erfaſſen.

Mor⸗Nader ſtieß ihn mit Gewalt zurück.

Es entſtand ein Kampf zwiſchen dieſen beiden Männern über dem Abgrunde, der ſie vielleicht bald verſchlingen ſollte.

Der Alte wurde an der Stirn verwundet und das Blut quoll hervor. Cwen erhielt einen Schlag auf den Kopf; halb betäubt ſtürzte er nieder in die Schaluppe; er glaubte, ſein letztes Stündlein ſei gekommen, empfahl ſeine Seele Gott, ſchloß die Augen und erwartete den Tod.

Die ſich ſelbſt überlaſſene Schaluppe wurde von den Wo⸗

gen hierhin und dorthin geworfen. Mor⸗Nader, mit blutiger Stirn und ſtierem Blicke, ſtimmte einen Todtengeſang an. GFwen, der allmälig wieder zu ſich kam, glaubte von einem

5. ſchrecklichen une gepeinigt zu werden, als er die gſchi

hörte:

Morvrongoz 16 lavar d'i-, Pétra c'hoari gan ou amé? lal ann prenn lu choari ganin nnna ru a fel d'in. a grabann net. k da enn deuz tennet.

Alter Sbe ſage mir, was hältſt Du feſt? Ich halte den Kopf des ee ich will ſeine rothen ug huben. Ich reiße ihm die Augen aus, weil er die Deinigen ausgeriſſen hat.

Lootſe! Teufelslootſe! führſt Du mich in die Hölle? murmelte Ewen, der ſich vor dem Wahnſinn Mor⸗Nader's zu fürchten begann.Soll ich denn ſterben?

War ich ein Betrüger? War ich ein Lügner? fragte

der Alte, indem er ſich mit der blutenden Stirn zu Ewen hin⸗

bog, der noch immer ausgeſtreckt in der Schaluppe lag.