Teil eines Werkes 
13. und 14. Bändchen (1854)
Entstehung
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haben Sie ſodaun feig verlaſſen... Sie ſiud eine der unſeligſten Urſachen ihres Untergangs. Sie ver⸗ dieven den Abſcheu und die Verachtung der rechtſchaffe⸗ nen Menſchen... Fort von hier, mein Herr, fort, es graut mir vor Ihnen 3 Niedergeſchmettert durch dieſe mitten unter einem

tiefen Stillſchweigen ausgeſprochene gerechte und furcht⸗ bare Rede, vermochte der durchlauchtigſte Fürſt, trotz des Stolzes ſeiner ſonveränen Race, Anfangs nichts zu er⸗ wiedern; er war aber im Begriffe, ein paar Worte der Rechtfertigung zu ſtammeln, als die Thüre der Wachſtube ſich öffnete und der General Walter haſtig eintretend fragte:

Meine Herren, iſt Seine Hoheit nicht hier?

Und den Fürſten erblickend, trat er raſch auf dieſen zu und ſprach:

Gnädigſter Herr, Ihre Hoheit die Frau Fürſtin ſchickt mich zu Ihnen.

Oh! kommen Sie.. Walter, kommen Sie, rief Karl Maximilian, während er beſtürzt, geſolgt vom General, hinauseilte;es gibt eine Gerechtigkeit im Himmel!

Maubrachte hierauf den Körper von Aurelie von Ville⸗ taneuſe in das Haus von Fortuné; Marianne ſchloß from⸗ mer Weiſe ihrer Schweſter die Augenlider und hüllte ſie mit ihren Händen in ein Leichentuch.

Angelo Grimaldi büßte auf dem Schaffot ſein letz⸗ tes Verbrechen; Madame Bayeul wurde zu lebensläng⸗ lichem Gefängniß verurtheilt.

Herr Jouffroy erloſch ſanft, ohne ſeine Vernunft wiedererlangt zu haben.

Michel, der Aſſocis von Fortuns Sauval, ward ein großer Künſtler wie ſein Meiſter und brachte fort⸗ während glückliche Tage bei ſeiner Frau und Catherine zu, deren heroiſche Wiedergeburt er immer mehr bewun⸗ Die Familie Jouffroy. III. 10