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„Vom Fürſten Karl Maximilian, der gegen⸗ wärtig im Elyſée wohnt.“
„Ho! ho! es ſcheint, er iſt ſeiner Zeit ein loſer Vogel geweſen.“
„Karl Maximilian?“
„Gewiß! ein äußerſt loſer Vogel! Ich weiß von ihm eine Geſchichte, welche Don Juan Ehre machen würde.“
„Ah bah!“
„Erzählen Sie uns das.“
„Sehr gern, meine Herren. In Form eines org⸗ toriſchen Eingangs muß ich Ihnen geſtehen, daß ich in der Blüthe meiner Jahre die Tables d'hote anbetete.“
„Ja, ja, man trifft dort zuweilen ſehr hübſche Frauen.“
„Das ſind immer mehr oder weniger Räuberhöhlen.“
„Ich gebe es zu, meine Herren; doch die Frauen, welche dieſelben beſuchen, haben in der Regel hochſt ent⸗ blößte Grundſätze; iſt man aber ein ganz junger Mann Sie begreifen?“
„Allerdings... man liebt die Maulaffen nicht.“
„Ah! und der Fürſt Karl Maximilian? Laſſen Sie ſein Don Juans⸗Abenteuer hören.“
„Ich komme dazu, meine Herren. Vor einigen Jahren beſuchte ich alſo eine Table d'hote in der Rue de la Michodiöre, welche von einer Fran von Sablonville gehalten wurde.“
„Hol ho! Frau von Sablonville, das mußte etwas Vornehmes ſein.“
„Es war ein falſcher Name; dieſe ehrliche Matrone, genannt Clara, war einſt Kammerfrau von großem Hanſe geweſen; wiſſen Sie aber, meine Herren, wer ihr die zu Gründung ihrer Table d'hote nothwendigen Fonds gegeben hatte?“
„Wer denn?“
„Der Fürſt Karl Maximilian,“


