Teil eines Werkes 
44. Band, Die Cucaracha : 4. Band (1844) La Cucaracha
Entstehung
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erwürgt zu Boden. Seine Gefährten glaubten, man ſchmeiße einen Ball hin.

„Auf die Knie! meine Söhne,“ ſagte der Mönch zu den Paſchern. Sie knieten nieder, außer dem Philoſophen, welcher den Mond anſah, und die Trancola abpfiff.

Der Mönch, mit einem Weihbecken verſehen, nahete ſich den Ballen, und indem er daran vorbeiging, rief er:„Hinweg, Satan! hinweg! Und dieſes Zeichen der Weihe reinige dieſe Waaren von den Griffen, welche die Hände der Ketzer ihnen aufgedrückt haben. Hinweg Satan! hinweg!“ und dabei ſchüttete er Fluthen von Weihwaſſer über die Ballen.

„Er macht ſie ſo zu naß, er wird ſie verderben,“ ſagte der Phiroſoph.

„Schweig!“ riefen die Andern mit Einer Stimme.

„Hinweg, Satan!“ ſagte der Mönch noch ein Mal. „Jetzt, meine Brüder, könnt Ihr die Sachen berühren.“

Die Paſcher umringten ihn eifrig, und er zog ein langes Papier aus dem Gürtel.

„Die ſechs Ballen, meine Söhne,“ ſagte er,„ſind venetia⸗ niſche Seidenwaaren, von denen Ihr hier die Proben habt. Seht die ſchönen Farben, das dichte, weiche Gewebe. Wir ſtellen den Preis von zwei Quadrupeln für die Barre, meine Söhne.“

„Ei, mein Vater!“

„Es iſt heilig und geſegnet, meine Kinder.“

„Bei den Hörnern Satans! der Stempel der heiligen Douane kömmt uns theurer zu ſtehen, als der von Cadix,“ ſagte der verwünſchte Philoſoph.

„Schweig! Elender,“ rief der Mönch.

„Aber, ehrwürdiger Vater, zwei Quadrupeln!“

„Es bleibt dabei, mein lieber Sohn, das koſtet die Barre den Superior ſelbſt.“

Der Streit wäre wahrſcheinlich heftiger geworden, wäre nicht den Fußſteig herab ein Menſch mit ſichtlicher Angſt ge⸗ ſtürzt gekommen. Es war der Fiſcher Pablo.

„Bei der Jungfrau! flieht!“ ſchrie er,„flieht! Die Leder⸗ wämſe ſind mir auf den Füßen. Der Matroſe Punto hat uns verrathen. Er hat den Landungsplatz an den Alcade Veger verrathen; er hat verſprochen, den Gitano zu tödten, und die Verwirrung, welche durch deſſen Tod entſtehen würde,

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