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Reſten des Matador und des Chulillo, und blutende Stücke von jenen beiden Ungeſchickten regneten herab auf die Zuſchauer. Man ſchwebte in einer großen Ungewißheit über den Ausgang des Kampfes, denn das Ende des Pepe Ortis hatte den Eifer ſeiner Brüder gewaltig abgekühlt; da verſenkte ein unerwartetes wunderliches Ereigniß die Zuſchauer in dumpfes Staunen.
Drittes Kapitel. Wie man vor ſeinen glühenden Blicken erbeben muß.— Wie ſchön er iſt! Delphine Gah, Magdalene. 5 Geſ.
El Gitanv.
Man weiß, daß der Circus von Santa⸗Maria am Ufer des Meeres gebaut iſt, und daß nur zwei Thore zu demſelben führen. Plötzlich wurde die Barriere der Loge des Gouverneurs gegenüber gewaltſam aufgeriſſen, und ein Reiter ſprengte herein. Es war kein Chulillo, denn er ſchwang nicht die leichte Fahne von rother Seide; ſeine Fauſt führte nicht die lange Lanze des Picador, noch das zweiſchneidige Schwert des Matador. Eben⸗ ſowenig trug er den mit Bändern gezierten Hut, die Reſilla, das mit Silber geſtickte Wams; ganz ſchwarz, nach Art der Croaten gekleidet, trug er wildlederne Hoſen, die in zahlreichen Falten auf die Waden herabfielen, und eine Matroſenmütze, auf welcher eine weiße Feder ſchwebte. Er ritt mit einer ſeltenen Geſchicklichkeit und Anmuth ein kleines ſchwarzes Pferd, voll Kraft und Feuer und mit mauriſchem Sattel und Zaumzeuge. Lange, reichgeſchmückte Piſtolen ſtaken in den Halftern des Sattels, und er trug nur einen jener kurzen ſchmalen Säbel, wie ſie bei der Kriegsmarine üblich ſind.
Kaum erſchien er, als der Stier ſich an das äußerſte Ende der Schranke zurückzog, um ſich auf die Bekämpfung ſeines neuen Gegners vorzubereiten. Der ſchwarze Unbekannte gewann dadurch Zeit, ſein Pferd einige Künſte machen zu laſſen, worauf er unter der Loge der Monja anhielt, um dieſe Braut des Herrn feſt zu betrachten.
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