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was thut das? Ich bin doch recht zufrieden geweſen, das Hand⸗ werk aufzugeben, und mit dem, was ich erhielt, ein Sardellen⸗ boot zu kaufen und Küſtenhandel zu treiben. Aber ſeitdem ich den armen Herrn Kernok nicht mehr ſehe, fehlt mir doch etwas.“
„Apropos!“ ſagte Meiſter Durand,„ich glaube wohl, es iſt die Stunde der Meſſe, die wir dem armen Alten in Saint⸗ Jean du⸗Doigt leſen laſſen.“
Grain⸗de⸗Sel zog eine ſilberne Uhr, die wenigſtens einen Zoll dick war, aus der Taſche.
„Ihr habt Recht, Meiſter Durand, es iſt zehn Uhr.“— Hierauf hielt er die an einer Stahlkette befeſtigte Uhr ſeinem Genoſſen hin, und ſagte:
„Erkennt Ihr ſie?“
„Ob ich ſie erkenne?—“ Dieſer aber ließ ſich nicht zu dem geringſten Zeichen des Erkennens herab.
„Es iſt die, welche der arme Zeli am Tage des Kampfes zwiſchen der Korvette und dem Sperber mir gab. Der arme Zeli! Ich ſehe ihn noch, wie er Euch die Hand hinſtreckte und ſagte:„Da!— Das iſt für Grain⸗de⸗Sel! Fehle mich nicht!“
„Sacrebleu!“ ſagte der Greis ganz gerührt,„das iſt mir wahrhaftig jetzt, indem ich daran denke, ſchmerzlicher, als es damals war; der arme Zeli!—“ Und Meiſter Durand legte den Kopf in die harten, gefurchten Hände.
Grain⸗de⸗Sel ſchien von einem trüben Gedanken ergriffen, indem er ſeine Uhr betrachtete.
„Fünf Flaſchen Wein und eine Flaſche Branntwein,“ ſagte der Wirth, ſeine Mütze in der Hand, und über die längere Anweſenheit der beiden Seeleute beſorgt.
„Mach' Dich bezahlt,“ ſagte Grain⸗de⸗Sel, und warf ihm ein Goldſtück hin.
Hierauf gab er dem alten Durand den Arm und ging mit ihm nach der Kapelle von Saint⸗Jean du⸗Doigt.
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