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armen Piraten zu verſüßen, welche widerſtrebend das Leben ver⸗ ließen, ohne ſonderlich zu wiſſen, wohin ſie kommen würden.
Meiſter Durand wurde in ſeiner geiſtigen und weltlichen Sorgfalt durch Grain⸗de⸗Sel unterbrochen, welcher wie eine Bombe unter ſieben Todte und elf Verwundete fiel.
„Willſt Du mein Geſchäft ſtören, Hund?“ erwiderte der Doctor, und gab dem Schiffsjungen eine Maulſchelle, daß ein Rhinozeros davon hätte betäubt werden können.
„Nein, Meiſter Durand, im Gegentheil,“ ſagte Grain⸗ de⸗Sel.„Oben verlangt man Kugeln, denn es iſt die letzte Lage gegeben, die engliſche Corvette hält tüchtig Stand, ſie iſt glatt wie ein Ponton, und unterhält ein Feuer, daß man vor Rauch nicht ſehen kann. Dann iſt mir auch ein Finger abge⸗ ſchoſſen worden; ſeht, Meiſter Durand.“
„Willſt Du, daß ich meine Zeit damit verliere, Deine Schramme anzuſehen, Du Hund?“
„Danke, Meiſter Durand, es iſt doch beſſer, als ein Arm zu wenig,“ ſagte Grain⸗de⸗Sel, indem er den Stumpf ſeines Fingers in Hanf einwickelte.„Doch ſeht, hier kömmt ein neuer Kunde, Meiſter.“
Es war ein Verwundeter, den man hinabließ; da er aber ſchlecht befeſtigt war, fiel er hinab und fiel ſich todt.
„Wieder Einer geſund,“ ſagte Meiſter Zeli, welcher darüber nachſann, wie ſich dem Mangel an Kugeln abhelfen ließe.
„Kartuſchen, Kartuſchen!“ riefen von oben mehrere Stim⸗ men mit dem Ausdrucke der Angſt.
„Sacrebleu! wenn man die Karonaden mit Schiffsjungen laden will, ſo kann man noch Feuer auf die Engländer geben,“ rief Meiſter Durand, indem er ſchnell auf das Deckſtieg.
Grain⸗de⸗Sel folgte ihm, ohne zu wiſſen, ob die Aeuße⸗ rung des Meiſters Scherz oder Ernſt geweſen ſei. Allein getreu ſeinem Troſtſyſtem ſagte er zu ſich ſelbſt:„Das wäre doch immer noch beſſer, als von den Engländern gehängt zu werden.
Die Cucaracha. III. 9
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