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Der erſte iſt, daß nur der Sultan dieſes Recht hat, und auch der nur, wenn er ſich Freitags in die Moſchee begiebt, und während der Beiramsfeſte, während er die Huldigungen der Großen des Reiches empfängt, oder wenn er einem fremden Geſandten Audienz ertheilt. Jeder Andere, der es wagen würde, dieſen Schmuck zu tragen, welcher Surgudge heißt, würde als Rebell betrachtet und als ſolcher behandelt werden, denn der Surgudge iſt bei den Türken das, was bei den Eu⸗ ropäern die Krone iſt. Ali Paſcha war aber zu verſchlagen, um ſo offen das Vorrecht ſeines Herrſchers und die öffentliche Meinung zu verletzen, denn das hätte ihn einem Aufruhr aus⸗ ſetzen können, ſelbſt bei ſeinen eifrigſten Anhängern. Der zweite Grund iſt, daß es in der Türkei nicht üblich iſt, den Turban zu ſchmücken; man trägt ihn von mehr oder minder feinem Stoffe, doch ohne alle Verzierung. Ueberdies trug Ali Paſcha, ich wiederhole es noch einmal, keinen Turban. Ich berufe mich auf das Urtheil des Herrn Pouqueville, den ich zwar nicht die Ehre habe perſönlich zu kennen, der aber Frankreich zehn Jahre lang in Janina ſo würdig vertreten hat. Ich erwähne dieſen an und für ſich ſelbſt unbedeutenden Umſtand, um zu zeigen, wie ſehr man durch Unwahrheit das Publikum zu locken weiß, denn man hat mich verſichert, es ſei in irgend einem Werke be⸗ hauptet, Ali Paſcha hätte Diamant-Agraffen auf dem Turban getragen, und ein Sklave hätte vor ihm auf dem Boden gele⸗ gen, auf den Befehl wartend, ſeine Pfeife zu nehmen. Das iſt auch eine Erfindung, die Alle beſtätigen werden, welche die Türkei kennen. Alle Diener, Freie wie Sklaven, ſtehen beſtän⸗ dig vor ihrem Herrn, die Hände über dem Bauche gekreuzt oder auf die Piſtolen oder den Dolch in ihrem Gürtel gelegt. Sie werfen ſich nur vor Gott nieder, wenn ſie beten; ſie beu⸗ gen ein Knie zur Erde, um unter die Pfeife eine kleine Platte zu legen, damit die Aſche den Fußteppich nicht beſchmutzen kann.
Ali Paſcha war ein großer Eſſer und ein großer Trinker (von Wein und Liqueur); er rauchte fortwährend die Pfeife oder den Narguile, wie alle Orientalen, und trank nach dem Gebrauche ſeines Landes eine große Menge Kaffee; in welcher Jahreszeit es auch war, trank er nie anderes Waſſer, als in Eis abgekühltes.
Obgleich er ſchon ſehr alt war, als ich ihn ſah, hatte er
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