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die epiriſchen Völkerſchaften von Debelen bis zum adriatiſchen Meere mit Entſetzen erfüllten.
Ali wollte die Erinnerung an dieſe entſetzliche Rache auch noch dauernd machen, und ließ daher mitten auf dem Hofe der Karawanſerai von Kendria eine ſchwarze Marmortafel errich⸗ ten, auf der noch jetzt folgende Inſchrift zu leſen iſt:
Von Seiten des ſehr furchtbaren Ali Paſcha an ſeine Nachbarn. Ich, Weſir Ali Paſcha, Wenn ich mich an das große Blutbad erinnere, das hier ſtattfand, bin ich betrübt. Möge eine ſolche Kataſtrophe Sich nie erneuern können!!! Deshalb empfehle ich meinen Nachbarn, Meine Familie nie zu beleidigen, Und meinem Willen unterwürfig zu ſein, Wenn ſie glücklich leben wollen. Die, welche gehorchen Und mir zugethan ſind, Können darauf rechnen, in Frieden zu leben. Dieſe Vertilgung der Kardikioten Fand ſtatt 1812, den 15. März, An einem Freitage Nach der dritten Stunde des Tages, Als die Sonne im Untergehen war ¹).
Anhang*.
Eine Quelle von den Reichthümern Ali's war, daß er ſich zum Erben des Todten erklärte, wenn irgend einer ſeiner Unterthanen ſtarb. Zuweilen wurde er wirklich durch Teſta⸗ ment zum Erben ernannt, im entgegengeſetzten Falle aber ließ er die Erben kommen und ſagte ihnen(ich ſelbſt habe dies
¹ Herr Pouqueville hat getreu dieſe Inſchrift abgeſchrieben, welche auf der Marmor⸗ tafel in zwei Sprachen ſteht, in der türkiſchen und albaneſiſchen, ohne Zweifel um von Allen verſtanden und geleſen werden zu können.
2) Die folgenden merkwürdigen Details, welche ſich auf die letzten Zeiten von dem Leben Ali Paſchas beziehen, entlehnen wir dem vrientaliſchen Verichte Ibrahim Mangur Effendis⸗ eines der Vertrauten des Ali Paſcha.


