Teil eines Werkes 
41. Band, Die Cucaracha : 1. Band (1844) La Cucaracha
Entstehung
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Fuͤnftes Kapitel.

Ich hab's; es iſt erzeugt; die Hölle und die Nacht werden die grauenvolle Frucht zur Welt bringen. Shakeſpeare:„Othellv.“

Das Schloß Luſſan.

Nach einigen Monaten war unſere ganze Geſellſchaft von Liebenden und Eheleuten von neuem in dem Schloſſe Luſſan beiſammen. Herr von Luſſan war, ſeiner Gewohnheit gemäß, der Oper wegen, in Paris geblieben und ſeine Frau machte vor Herrn und Frau v. Cerigny, vor Georg v. Verneuil, deſſen Tante, dem Herrn und der Frau v. Marſac und deren Sohne, vor Herrn und Frau v. Alby die Honneurs. Um ſich bei noch größerer Geſellſchaft noch mehr Freiheit zu verſchaffen, hatte die Frau von Luſſan ferner einige ſehr unbedeutende Gutsnach⸗ barn eingeladen, vor denen ſich weder die Liebhaber, noch die Frauen zu ſcheuen nöthig hatten.

Ich weiß nicht, wie es gekommen war, daß Crao die Frau von Luſſan begleitet hatte. Er hatte, glaube ich, von ſeinem Herrn den Auftrag erhalten, einige Angelegenheiten mit ſeinen Wirthſchaftern in Ordnung zu bringen. Genug, der Buckeliche da und lauerte in ſeinem Haſſe, wie eine Spinne in ihrem Netze.

Luſſan, mitten in Burgund gelegen, war eines der pracht⸗ vollſten Schlöſſer Frankreichs, und große, ſorgſam gehegte Wal⸗ dungen verſprachen eine vortreffliche Jagd. Auch unterhielt Herr von Luſſan dort eine vollkommene Einrichtung nach eng⸗ liſcher Art, um zwei oder drei Monate im Winter jagen zu

können.

Es war zu Ende Auguſts; die Sonne ging kaum auf und ſchon blieſen die Piqueurs Reveille; die Pferde ſcharrten vor den Stufen des Schloſſes, die Hunde ſchlugen in ihrer Unge⸗ duld an und der Wald war ſo nahe, daß man faſt gleich vom Parke aus die Jagd beginnen konnte.

Endlich kamen die Frauen von Cerigny, von Luſſan und die andern Damen die Stufen vor dem Schloſſe in Begleitung Georgs, der Herrn von Cerigny, Marſac ꝛc. herunter.

Die Damen ſtiegen in offene Wagen, um der Jagd zu