betrunken nach Hauſe, doch er bezahle regelmäßig ſeine vierzehntägige Miethe. Was die Frau Du⸗ val beträfe, die zuerſt beinahe jeden Tag ausge⸗ gangen wäre, um ihr Kind ſpazieren zu tragen, ſo verließe ſie ſeit einigen Wochen das Haus nicht mehr, da ihre Kleider zerriſſen und ihr Kind krank wären; übrigens ſaͤhe ſie Niemand bei ſich, ſchiene von ſanftem, ruhigem Charakter zu ſein, und hätte ſie, die Wirthin, gebeten, ihr einige Näharbeit zu verſchaffen, da ſie, wie ſie ſagte, keine andere Hülfsquelle mehr hätte, ſich und ihr Kind zu ernähren. Die Wirthin hatte ihres gu⸗
ten Willens ungeachtet der Frau Duval ſeit eini⸗ ger Zeit keine Arbeit verſchaffen können, und als
ſie ſie den Tag vorher nahe daran geſehen, der
Erſchöpfung zu erliegen, ihr für ſich und ihr klei⸗ 5
nes Kind eine Schaale Suppe gebracht.
„Befragt, ob die Frau Duval in irgend ei⸗
nem Verkehr mit einer Perſon ſtehe, die in der Rue de Varennes, in dem Hotel Morſenne wohne, antwortete die Wirthin, daß ſie es nicht
wiſſe.
„Nachdem der Beamte gefragt hatte, in wel⸗ chem Stockwerke die Frau Duval wohne, und die Wirthin ihm antwortete, im fünften, die zweite Thür links, in einer Art von Gang, der durch das Schaalwerk des Bodens gebildet würde,


