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„Bei der Entdeckung dieſes Giftes bei der Kammerfrau der Frau Herzogin wurde der Herr Herzog von Beaupertuis von Entſetzen ergriffen. Anfangs wußte er nicht, wozu er ſich entſchließen ſollte, bald jedoch kehrte ſeine Kaltblütigkeitzu⸗ rück; er legte das Flacon wieder an die Stelle, wo er es gefunden hatte, eilte zu ſeinem Kam⸗ merdiener, der zum Gluck in der Nähe ſchlief, und ſchickte dieſen Diener augenblighlich ab, den Herren Polizeicommiſſär zu holen? Herr von Beaupertuis kehrte hierauf zu der Frau Herzogin zurück, die noch immer in ihrer Betäubung lag, während auch der Schlaf der Marie Fauveau fortdauerte. Die erſten Blicke des Herrn Herzogs ſielen auf eine Theekanne von Porzellan, die mit einem vielleicht ebenfalls vergifteten Getränk an⸗ gefüllt war, denn Marie Fauveau hatte es berei⸗ tet und auf einen kleinen Tiſch geſtellt, neben dem ſie eingeſchlafen war.
„Der Herr Herzog zögerte. Sollte er Marie Fauveau augenblicklich ihres abſcheulichen Ver⸗ brechens überführen oder die Ankunft des Beam⸗ ten abwarten? Er beſtimmte ſich für den letztern Entſchluß. Bald darauf fuhr Marie Fauveau aus dem Schlafe empor, entſchuldigte ſich bei dem Herrn Herzoge, daß ſie ſich von dem Schlafe überwältigen laſſen, und ſo die Stunde verſäumt hatte, zu der ſie der Frau Herzogin ihren gewöhn⸗


