mult, der ſich indeß bald legte. Ein Herr von jugendlichem Benehmen, obgleich von einem ge⸗ wiſſen Alter, hatte der Frau Prinzeß von Mor⸗ ſenne, der Mutter des Opfers, den Arm gegeben, und wollte auch in den für die Verwandten be⸗ ſtimmten Raum mit eintreten, als der Huiſſier ihn nach ſeinem Namen fragte.
„Wir hörten dieſen Herrn antworten:
„Ich bin der Chevalier von Saint⸗Merry.
„Verzeihen Sie, mein Herr, ſagte der Huiſ⸗ ſier, indem er ſeine Liſte zu Rathe zog, doch ich ſehe Ihren Namen nicht als Verwandten einge⸗ ſchrieben.
„Wenn ich kein Verwandter bin, entgegnete Herr von Saint⸗Merry ſtolz und ungeduldig, ſo bin ich ein vertrauter Freund der Familie Beau⸗ pertuis.
„Sie können in dieſe Schranke nicht eintre⸗ ten, mein Herr, erwiderte der Huiſſier, und ich bitte Sie daher, ſich zurückzuziehen.
„Der Herr begleitet mich, ſagte hierauf die Prinzeß von Morſenne mit lauter Stimme zu dem Huiſſier. Dann gab ſie dem Chevalier ein Zeichen einzutreten, und ſagte: Kommen Sie! Kommen Sie!
„Die Frau Prinzeß, welche die Gebräuche des Tribunals nicht zu kennen ſcheint, ergriff den Arm des Chevaliers und ließ ihn neben ſich nie⸗


