— 37—
empfinde,— den ich als Geſandten bei meiner Regierung ſehen möchte. Das heißt, Ihnen ge⸗ ſtehen, Herr Graf, daß ich, nach dem Verlangen urtheilend, welches ich empfinde, meinem Vetter von Baden dieſen ausgezeichneten Mann zu rau⸗ ben, mir den Schmerz denken kann, den es ihm verurſachen würde, ihn zu verlieren, und daß ich dadurch in großer Verlegenheit bin, wie ich ſo eben die Ehre hatte, der Frau Gräfin zu ſagen. Ducormier.— Es ſcheint mir, gnädigſter Herr, daß der Mann, von welchem Ew. Königl. Hoheit ſprechen, zugleich von der Güte Seiner Hoheit des Großherzogs von Baden überhäuft und mit Ew. Königl. Hoheit Vertrauen beehrt, ſeinerſeits nur zwiſchen Anhänglichkeit und Dank⸗ barkeit in Verlegenheit ſein muß, wenn von einer Zukunft die Rede iſt, die er kaum zu hoffen wa⸗ gen darf, und einer Gegenwart, die alle ſeine Wünſche überſteigt. Der Kronprinz.(Mit Wohlwollen.)— In der That, Herr Graf, ich glaube gleich Ih⸗ nen, daß die Perſon, von welcher wir ſprechen, Allen zu genügen, Allen angenehm zu ſein wiſſen wird. Doch Verzeihung, meine Damen, daß wir in ihrer Gegenwart in Räthſeln ſprechen,— ob⸗ gleich dieſes, wie ich denke, ſehr leicht zu löſen iſt. Die Herzogin von Spinola.(Ducor⸗ mier mit einem anmuthigen Lächeln anſehend.)—


