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führeriſcheſte und der unverſchämteſt aufrichtige, den es auf der Welt giebt. Sie haben zu mir geſagt: Verlangen Sie nichts von mir, als Hei⸗ terkeit, gute Laune und Verſchwiegenheit. Was das Herz betrifft, ſo habe ich keines und fordere auch keines.
Sie haben Ihr Programm gewiſſenhaft ge⸗ halten, mein theurer Lehrmeiſter. Es iſt unmög⸗ lich, geiſtreicher, unterhaltender, entzückender zu ſein, wie Sie bei einem téte⸗A⸗téte, ſo ſehr es ſich auch verlängern möge. Ich habe Ihnen nicht das geringſte Wort von Herz oder die kleinſte platoniſche Anwandlung zum Vorwurf zu machen; ich habe endlich auch alle Urſache, an Ihre Zuver⸗ läſſigkeit zu glauben, denn ich kann den Verdacht, den man wegen unſerer Verbindung hegt, nicht
Ihrem Mangel an Verſchwiegenheit zuſchreiben.
Sie ſehen es, mein theurer Anatole, bei der Gemüthsſtimmung, in welcher ich mich befinde, iſt nichts weniger zu fürchten, als die letzte Zu⸗ ſammenkunft, die ich verlange. Noch ein Mal, es iſt nicht eine mehr oder minder eiferſüchtige oder weinende Geliebte, die Ihnen ſchreibt, eine beklagenswerthe Sorte, von der Sie mit Recht bis zu den Antipoden fliehen würden; ſondern es iſt ganz einfach ein Freund, ein guter und heiterer
Genoſſe der Luſt, welcher ſich mit Ihnen über einen


