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hin könnte ich ihm wohl ſenden, was ich ihm zu ſchicken habe?—
— Haben Sie die Güte, Frau Herzogin, es in das Miniſterium zu adreſſiren, und dieſen Abend, wenn ich Herrn Ducormier ſeine Depe⸗ ſchen übergebe, werde ich die Ehre haben, Ihre Commiſſion mit zu beſorgen.—
Damit entfernte ſich der Miniſter.
Ich habe Ihnen den Auftritt mit dem Mini⸗ ſter eben ſo wie die andern mit allen Nebenum⸗ ſtänden erzählt, zunächſt um Ihnen die volle Freiheit meines Geiſtes, meine große Seelen⸗ ruhe zu beweiſen, und dann auch, um Ihnen das unglaubliche Erſtaunen begreiflich zu ma⸗ chen, welches ich empfand, als ich erfuhr, wem Sie Ihr unerwartetes Glück verdanken.
Wie! Ich finde den Prinzen erbittert, aufge⸗ bracht gegen Sie, und er iſt es, der Ihr Gläck mit ſolcher Wärme befördert! Er ſchreibt zu Ihren Gunſten an den König! Ich kenne die Angelegenheiten dieſer Art nur wenig, allein es iſt offenbar, daß Sie mit dem erſten Sprunge zu einer unerhörten Stellung gelangt ſind! Dank wem? Meinem Vater! Das iſt um den Verſtand zu verlieren! Hat er, indem er ſo handelte, Sie von mir entfernen wollen? Nein; dazu genügt es, Sie zu verabſchieden. Wie! Er glaubt, nein, er weiß, daß er durch Sie in der Ehre und


