— hölz von Vincennes;— entgegnete Herr von Saint⸗Merty.
Ich athmete auf! Sie waren am Nachmittag drei Stunden mit meinem Vater eingeſchloſſen geweſen, und alſo nicht verwundet.
— Und mit wem hat Herr Ducormier ſich geſchlagen?— fragte meine Mutter.
— Mit Herrn von Saint-Geran,— ſagte der Chevalier.— der arme Graf hat in die Seite einen Degenſtoß bekommen, der, wie man ſagt, ſehr gefährlich ſein ſoll. Ich begreife in der That nicht, wie Saint⸗Geran ſich ſo weit vergeſ⸗ ſen konnte, weshalb er die unglaubliche und lächer⸗ liche Herablaſſung hatte—
— Den Degenſtoß anzunehmen?— unter⸗ brach ich Herrn von Saint⸗Merry.
— Nein, mein liebes Pathchen,— entgeg⸗ nete er.— Ich begreife nicht, wie Saint⸗Geran in ein Duell mit dieſem kleinen Herrn Ducormier willigen konnte, mit einem Sectetär, einem Men⸗ ſchen in Lohn!—
— Sie haben tauſend Mal Recht, Chevalier; Herrn von Saint-Geran wurde nur, was er verdient;— ſagte meine Mutter.— Und kennt man die Urſache dieſes Duelles?—
— Die unbedeutendſte Urſache von der Welt, — erwiderte Herr von Saint⸗Merry;— einige


