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Vermögen, welches ich von meinem Großoncle, dem Herrn Chiverny, geerbe habe, betragen fünf⸗ zig tauſend Thaler Renten; damit, bilde ich mir ein, und mit dem Manne ſeiner Wahl, kann man überall ehrenvoll leben.
Dies waren meine Gedanken, nach der Ent⸗ fernung meiner Couſine, als ich erfuhr, daß Sie mit Anbruch des Tages ausgegangen, aber wieder zurückgekehrt und ſeit drei langen Stunden mit meinem Vater eingeſchloſſen wären. Die Gele⸗ genheit ſchien mir günſtig zu ſein, mit Ihnen zu⸗ ſammen zu treffen; ich ging daher zu meinem Va⸗ ter, doch ich kam zu ſpät, denn Sie hatten ihn ſchon verlaſſen.
Drittes Geheimniß.— Ich fand den Prinzen blaß, beinahe leichenfarbig, das Geſicht entſtellt, ſein Ausſehen finſter und zornig. Ich hatte ihn ſeit dem vorhergehenden Tage nicht ge⸗ ſehen. Er ſchien um zehn Jahre gealtert zu ha⸗ ben. Ergriffen, beunruhigt durch dieſe Verände⸗ rung, rief ich aus:
— Mein Gott, Vater, was iſt Ihnen?
— Was mir iſt? entgegnete er. Und Sie haben die Keckheit, mich danach zu fragen, Ma⸗
dame?
Dieſe Worte, der Ton der Härte, mit dem ſie
n wurden, verletzten mich. Ich erwiederte alt:
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