Altare führte; meine Hand iſt eben ſo feſt, wie die einer jungen Penſionärin, welche lächelnd ihr Glaubensbekenntniß aufſetzt.
Das ſind die Geheimniſſe, auf deren Erklä⸗ rung ich ſehr neugierig bin.
Erſtes Geheimniß. Vor drei Tagen hatte ich mich in die kleine Wohnung auf dem Boule⸗ vard Bonne Nouvelle begeben, in welcher wir ſo oft, und in voller Sicherheit, heitere und glückliche Augenblicke zubrachten, ohne Furcht, zu laut zu lachen oder uns zu ſehr zu lieben. Sie haben
mich mit Ihrem gewöhnlichen Eifer empfangen, doch als Sie mich in das Schlafzimmer geführt hatten, baten Sie mich, dort einen Au⸗ genblick ohne Licht auf Sie zu warten. Das er⸗ ſchien mir eben ſo ſonderbar, wie der Augenblick lang. Dann habe ich an der zweiten Eingangs⸗ thür klingeln hören, dann, nach zehn tödtlich lan⸗ gen Minuten, haben Sie die Thür geöffnet, und
mich gebeten, der Klugheit den Abend zu opfern, den wir zuſammen zuzubringen dachten; ich habe mich darein ergeben. Sie haben mich, ſtets im Dunkeln, durch den Speiſeſaal und das Vorzim⸗ mer geführt, dann hat die Thür ſich hinter mir geſchloſſen. Ich bin nicht furchtſam, indeß Ihre Worte und die unerwartete Störung unſeres
Abends haben einige Beſorgniſſe in mir erweckt. Ich hoffte, die Löſung dieſes Räthſels am näch⸗


