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gen werde ich bereit ſein, Ihnen jede Genug⸗ thuung zu geben. Sie finden mich bei dem Prin⸗ zen von Morſenne, wo ich wohne.—
— Aber, mein Herr—
— Leiſer, mein Herr; Ihre Stimme möchte ſonſt das benachbarte Gemach durchdringen und das Ohr einer Dame erreichen, die Sie durch Ihre nutzloſe Ereiferung nicht werden erſchrecken wollen.—
Eine Dame?—
— Ja, eine Dame, die bald meinen Na⸗ men tragen wird, da Sie hier iſt, allein, zu die⸗ ſer Stunde, vertrauend auf meine Liebe, welche,
wie Sie ſehen, ihr mehr Glauben einflößt, als die Ihrige; denn Clémence Duval hat Ihre Hand zurückgewieſen, um ohne Bedingung mein zu ſein. Hören Sie? Ohne Bedingung!—
Bei dieſen Worten erbebte Herr von Saint⸗Gé⸗ ran, und rief mit einem unbeſchreiblichen Aus⸗ drucke des Schmerzes, der Eiferſucht und der
Wuth: — Fräulein Duval liebt Sie? — Zärtlich!— — Sie iſt hier— allein— bei Ihnen?—
— Sie lügen!— — Noch eine Beleidigung! Später werden wir unſere Rechnung ausgleichen,— entgegnete


