— In einem Augenblicke werden Sie die Löſung kennen.—
— So beeilen Sie ſich.—
— In Ihrer doppelten Eigenſchaft als gro⸗
ßer Herr und außerordentlich reicher Mann haben
Sie ſich eingebildet, Fräulein Clémence Duval zu heirathen.—
— Genug!— rief Herr von Saint⸗Géran mit ſchmerzlichem und zornigem Tone;— kein Wort weiter.—
— Es thut mir leid, Ihnen nicht gehorchen zu können, entgegnete Ducormier mit dem Tone ſpöttiſcher Unterwürfigkeit;— aber Sie müſſen gefälligſt erlauben, fortzufahren.—
— Sehen Sie ſich vor, mein Herr; nehmen Sie ſich in Acht!—
— Wovor?— fragte Ducormier entſchloſſen.
Nachdem Herr von Saint-Geéran eine hef⸗
tige Bewegung unterdrückt hatte, ſagte er nach.
einer kurzen Ueberlegung mit dumpfer Stimme: — Fahren Sie fort, mein Herr.— — Ich begreife vollkommen,— ſagte Du⸗
cormier,— daß Sie ſich leidenſchaftlich in Fräu⸗ lein Clémence Duval verliebten, und daß Sie den Gedanken hatten, ſie zu heirathen; ſie iſt ein
Engel an Güte und Schönheit. Was ich weni⸗
ger begreife, iſt, daß Sie nach einer förmlichen Weigerung von Seiten des Fräulein Duval bei


