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— bin ich denn nicht ein wenig Ihr Schwieger⸗ ſohn? Denn—
— Ungeheuer,— rief der Prinz außer ſich, und ſprang von ſeinem Seſſel auf.
Dann ſank er erſchöpft wieder zurück und ſagte:
— Er tödtet mich langſam!—
— Da ich nutzlos einen Aufruhr an Ihr Vaterherz ergehen ließ,— fuhr Ducormier mit einem Seufzer fort,— muß ich wohl einen mo⸗ raliſchen Zwang eintreten laſſen, mein armer Prinz. Ach, ja wohl! das Wort ſetzt Sie in Erſtaunen? Ich werde deutlich ſein. Ich habe Ihnen meine Leidenſchaft ſür autographiſche Briefe anvertraut, und erwähne nur zur Erin⸗ nerung des Schreibens vom Miniſter des Innern; ich behalte es, und im Fall der Noth wird es mir als rechtfertigendes Actenſtück dienen. Doch das iſt noch eine der geringſten Perlen meines Schmuck⸗ käſtchens; denn Sie werden jetzt, wo ich mich mit ſolcher Hingebung gegen Sie ausgeſprochen habe, mein armer Prinz, gewiß einſehen, daß ich nicht ungeſtraft drei Monate lang Ihr Ge⸗ heimſecretär bleiben konnte. Ich habe alle Ihre Papiere zu meiner Verfügung gehabt, oder—
zu haben gewußt, auch die geheimſten, ſogar ein gewiſſes grünes Portefeuille.— Herr von Morſenne ſchien vernichtet zu ſein;


