Teil eines Werkes 
262. Theil, Die Prophezeihung : 5. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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Diamanten und Staatspapiere den Werth von mehr als funfzigtauſend Thalern enthielten.— Ich bin in einen Hinterhalt gefallen. Der Schurke will mich ausplündern!

Ducormier lachte laut auf und entgegnete:

— Beruhigen Sie ſich, mein Lieber; ich bin aus einer beſſeren Schule; ich überlaſſe dieſe Ge⸗ meinheiten den armen Teufeln, die durch das Elend zu Thieren herabgewürdigt ſind, oder den Dummköpfen, die nicht gleich mir in die fette Praris der Staatsdiebereien eingeweiht wur⸗ den.(Sagt man nicht auch Staatsgeheim⸗ niſſe? Staatsmännert) Sehen Sie, mein Lieber, würde etwa ein Deputirter, der ſeine Ehre und ſeine Stimme für eine Anſtellung mit 20,000 Fr. jährlichen Gehalt verkauft, einige tauſend Livres veruntreuen, und ſich dadurch den Aſſiſen ausſetzen? Würde ein Miniſter, der das Geheim⸗ niß vom Abſchluß einer Anleihe oder einer Eiſen⸗ bahn an die großen Geldmänner verkauft, um

einen beträchtlichen Antheil an ihrem Gewinn

zu haben, als nicht ſehr regierungsfähiger Mann etwa einige elende Summen unterſchlagen? Wür⸗ den ſo viele Diplomaten und Hofleute, die aus der Krippe der geheimen Fonds zehren, ſich ſo unverſtändig gegen die Süßigkeiten des con⸗ ſtitutionellen Monarchismus zeigen, daß ſie im Spiele betrögen oder in die Taſchen ihrer Nach⸗ Die Prophezeihung. V. 3