ſagte Ducormier, indem er die äußere Thür öff⸗ nete. Morgen werde ich Dir Alles erklären, meine Angebetete. Geh durch die Thür des Boulevard.
— Wenigſtens noch einen Kuß, mein Engel! flüſterte Frau von Beaupertuis.
Und bald ſchloß ſich die Vorſaalthüre hinter ihr. Ducormier hörte jetzt den dumpfen Ton, den der Prinz von Morſenne hervorbrachte, indem er zuſammenſank.
Dieſe doppelte Aufregung, zu ſtark für den Greis, hatte ihm eine ſchlagflußähnliche Betäu⸗ bung zugezogen.
Ducormier ließ ein chemiſches Zündhölzchen blitzen, und brannte die Kerze wieder an.
Herr von Morſenne war in der Ecke, in welche er ſich zuerſt gelehnt hatte, zu Boden geglitten; ſo lag er mit dem Rücken an der Mauer, den Kopf auf die Bruſt herabgeſunken. Anatole hob ihn auf, ſetzte ihn auf einen Stuhl neben dem Fenſter, das er öffnete, machte die hohe Cravatte los, die den Hals des Prinzen umſchloß, und wartete.
Nach einigen Augenblicken tief die friſche, kühle Abendluft den Herrn von Morſenne zuin Bewußtſein zurück; er fuhr zuerſt wie um ſeine Erinnerung zu ſammeln, mit beiden Händen über ſeine Stirn, die im kalten Schweiß gebadet war;z


