Teil eines Werkes 
262. Theil, Die Prophezeihung : 5. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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Dieſer war blaß, verſteinert; ſeine Augen ſtierten vor ſich hin, ſeine Lippen zitterten und er glaubte zu träumen; er fand keine Worte; er hatte ein reiches Mahl genoſſen, das Blut ſtrömte ihm zum Kopfe und lähmte für den Augenblick ſeinen Geiſt, feſſelte ſeine Zunge: er war wie ſtumpfſinnig.

Ducormier benutzte dieſe vorübergehende Be⸗ täubung, blies das einzige in dem Vorzimmer brennende Licht aus, und ſagte zu Herrn von Morſenne, der noch immer regungslos daſtand, und überdies in der Dunkelheit keinen Schritt zu thun wagte:

— Prinz, hören Sie noch weiter, und kein Wort dazu: Ihre Tochter weiß nicht, daß Sie hier ſind!

Dann öffnete Ducormier die Thür zu dem Speiſeſaale, ſchritt ſchnell durch denſelben, und kehrte bald darauf mit einer Perſon zurück, die er durch die Dunkelheit geleitete, indem er zu ihr ſagte:

— Noch ein Mal, fürchte nichts, meine ge⸗ liebte Diana; es iſt nur eine Vorſichtsmaßregel.

— Mein Gott, Anatole, ich bin weit mehr betrübt als erſchrocken, entgegnete die Herzogin von Beaupertuis. Ich dachte den heutigen Abend in Deiner Geſellſchaft zuzubringen, Du Theurer.

— Es iſt unmöglich, es wäre Gefahr dabei;

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