Teil eines Werkes 
261. Theil, Die Prophezeihung : 4. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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geſtehen, und tödteteſt Du mich dafür auch auf der Stelle, denn nie in meinem Leben habe ich gelogen. Ich ſagte Dir nicht, daß ich Dich nicht mehr liebe, denn Gott weiß, wie viel ich geweint habe, wie viel ich noch täglich weine, indem ich an unſere gute Zeit von ehedem denke, jene Zeit, die für uns Beide zurückzurufen nur von Dir ab⸗ hinge. Ich habe Dir nur geſagt, wenn Du fort⸗ fährſt, ſo ungerecht und boshaft zu ſein, würde ich vielleicht ſelbſt gegen meinen Willen aufhö⸗ ren, Dich zu lieben, und das wäre für mich fürch⸗ terlicher, als wenn mir der Kopf abgeſchlagen würde, wie es mir die Hexe prophezeiht hat. Du haſt mich beſchimpft, geſchlagen. Du biſt Dei⸗ ner ſelbſt nicht mächtig, mein armer Joſeph; ich verzeihe Dir! Du verzeihſt mir? rief ich aus, und Du ſollteſt mich auf den Knieen um Verzeihung bitten, Unglückſelige! Ich will es, ſagte ſie, denn um mich ſo zu mißhandeln, mußt Du grauſam leiden, und wenn ich davon auch nur die unwillkürliche Urſache bin, bitte ich Dich hier auf meinen Knieen um Verzeihung. Biſt Du zufrieden? Doch ſei wenigſtens gut und ge⸗ recht gegen mich. Glaube an meine Aufrichtigkeit, meine Zärtlichkeit, welche ſo viele Kränkungen überlebt haben! Slie iſt ein Engel! ſagte Helviſe, die Au⸗ 5 gen mit Thränen erfüllt. Das unglückliche Kindl 3