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loiſe aus; denn die Tochter des Prinzen iſt ohne Zweifel nicht die Mitſchuldige von den ſchmach⸗ vollen Abſichten ihres Vaters.
— Deſto ſchlimmer für ſie, ſagte Joſeph mit finſterem Weſen; ihr Spitzbube von Vater hat uns genug Böſes zugefügt. Er iſt die Urſache all' meiner Unglücksfälle. Ja, denn als ich erfuhr, daß man Marie fähig gehalten hatte, ſich fuͤr Geld hinzugeben, war mein erſter Gedanke, und er hat mich ſeitdem nicht wieder verlaſſen: Wenn man wagt, ſo um meine Frau zu handeln, muß ſie dazu Veranlaſſung gegeben haben; kurz, man muß etwas von ihr zu ſagen gewußt haben.
— Das iſt ein unſinniges Urtheil, Herr Fauveau, ſagte Heloiſe lebhaft. Iſt denn die rechtſchaffendſte Frau von der Welt gegen unwur⸗ dige Anträge geſchützt?
— Ja, auf den erſten Blick ſcheint das ſo, Madame. Anatole ſprach eben ſo wie Sie. Ich glaubte ihm auch einen Augenblick; doch bald kam mir gegen meinen Willen der verwünſchte Ge⸗ danke nicht mehr aus dem Kopfe, und ſeitdem habe ich fortwährend Argwohn gegen Marie gehegt. Ich, der ich bis dahin der Erſte war, der mit ihr über die Liebeserklärungen lachte, die man ihr in dem Laden machte; ich, der ich in meinem Leben nicht eiferſüchtig war, wurde es jetzt wie ein Tiger. Anatole mochte mir immerhin die Tugend meiner


