neuem einen Blick ſchmerzlicher Ueberraſchung, während Fauveau fortfuhr:
— Ich will mich deutlicher erklären, Hieroni⸗ mus; es iſt meine Pflicht, weil ich meiner Thor⸗ heiten ungeachtet zu Dir komme.
Was willſt Du! Ein Unglücklicher, der er⸗ trinkt, verſucht ſich anzuklammern, wo er kann,
icht wahr? Aber— es wird zu ſpät ſein. Ich fühle, daß ich verloren bin. Ich komme daher auch mehr um Dir Lebewohl zu ſagen, als um Deinen Rath zu erbitten. Wenn Du mich ange⸗ hört haſt, wirſt Du ſehen, daß mir nichts— nein, nichts mehr im Leben bleibt. Wer weiß, Herr Fauveau, entgegnete He⸗ lojſe, es giebt in der Freundſchaft ſo viele Troſt⸗ gründe, ſo viele Hülfsquellen!
Fauveau ſchien die Worte der jungen Frau nicht zu hörens er drückte zwei Mal ſeine breiten Hände gegen die Stirn, indem er mit einem herz⸗ zerreißenden Lächeln ſagte:
— Du, der Du Arzt biſt, wirſt das begreifen? Seitdem ich ſoviel Branntewein trinke, wird es mir ſchwer, mich zu beſinnen.— Glücklicher⸗ weiſe, fügte er, wie in einer Art trauriger Pa⸗ rentheſe hinzu, ja, meine Gedanken werden ſchwer⸗ fällig, verwirren ſich, verlieren ſich ſogar ganz, wenn ich, wie jetzt beinahe noch nüchtern bin; ſo


