Teil eines Werkes 
261. Theil, Die Prophezeihung : 4. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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liche Frau ſehr ſchwach gefunden, und während meines Aufenthalts bei ihr habe ich ſie in Nei⸗ venanfällen geſehn, welche mich anfangs ſehr ängſtigten. Glücklicherweiſe indeß hatten dieſel⸗ ben keinerlei üble Folgen.— Ach! meine liebe Freundin, alles iſt in dieſem Alter folgenſchwer. Darum verſpreche ich Ihnen denn auch, ſobald es mir möglich iſt, Madame Felmont mit Ihnen zu beſuchen. Habe ich ſie nur einmal geſehn und ihren Zuſtand erforſcht, dann hoffe ich, wird es mir leicht werden eine Diät und andere Vor⸗ ſichtsmaßregeln vorzuſchreiben, welche dies er⸗ mattete Leben ſo lange als möglich noch aufrecht erhalten.— Dank Ihnen, mein Freund, denn nächſt meiner Mutter war und iſt Frau von Fel⸗ mont, die Frau, welche ich am innigſten in der ganzen Welt liebe und hochſchätze.— Und wie erträgt ſie die große Einſamkeit, in welcher ſie lebt?— Sie richtet ſich vortrefflich damit ein.. Wie ich Ihnen geſchrieben habe, ſprach Heloiſe lächelnd, iſt ſie ſehr philoſophiſch; und ob⸗ wohl die Einkünfte ihres kleinen Gutes nur be⸗ ſcheiden ſind, lebt ſie dennoch ſehr anſtändig auf demſelben mitten unter einigen guten alten Die⸗ nern, welche mit ihr alt geworden ſind und ſie anbeten; Bücher, Stickerei, Blumen, Vögel, Kranken? und Mildthätigkeitsbeſuche und weite Spaziergänge in einer der maleriſchſten Gegen⸗