verſichern kann, daß er das beſte Herz von der Welt iſt.— Immeredel und gut! ſagte Madame Duval, von der zärtlichen Zuneigung gerührt, welche er für Bonaquet zu erkennen gab. Nun wohl! wir wollen Ihrer nicht erwähnen; wir wollen die zarten Empfindungen Ihres Herzens achten. Wenn uns Herr Bonaquet ſeinen unbe⸗ greiflichen Antrag ſtellt, werden wir denſelben, wie ſich gebührt, zurückweiſen; wir wollen uns aber nicht merken laſſen, daß wir bereits unter⸗ richtet waren; und übrigens weiß ich nicht, ob mir meine frohe Stimmung eine andere Anſchau⸗ ung der Sache giebt, ich bin in dieſem Augenblick wenigſtens ganz Ihrer Meinung, Herr Ducor⸗ mier, daß ſich der arme Doctor durch den bloßen Gedanken an eine ſolche Verbindung hat blenden laſſen. Sein Irrthum beſtand darin, daß er meine Tochter und mich fähig hielt, dieſe Verblendung zu theilen; Sie haben aber Recht, wir ſind ſo glücklich, daß wir von Herzen gern verzeihen. Nicht wahr, mein Kiud?— Oh! ja wohl, liebe Mutter... Und dann, wenn wir gegen Herrn Bonaquet ſtreng ſein wollten, würden wir ja auch Herrn Ducormier betrüben.— Ich danke Ihnen, ich danke Ihnen, mein Fräulein, ſagte Anatole mit Innigkeit. Ach! Freunde wie Bonaguet ſind ſo ſelten... und Dank Ihnen wird unſer inni⸗ ges Verhältniß ungeſtört daſſelbe bleiben.—
Teil eines Werkes
261. Theil, Die Prophezeihung : 4. Bändchen (1851) La bonne aventure
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