Teil eines Werkes 
261. Theil, Die Prophezeihung : 4. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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Mutter! wir können Alles hoffen!— Hoffen! wiederholte Madame Duval... Großer Gott! iſt dieſer Brief etwa?...— Geliebte Mutter, fuhr das junge Mädchen in unausſprechlichem Entzücken und mit zitternder Stimme fort, wir können mehr als hoffen!— Ach! mein Gott! mein Kind.. vollende!— Liebe Mutter, Herrn Ducormier's Freund warwohlberichtet.— Dein Vater!...— Er lebt, er iſt gerettet! Wir wer⸗ den ihn bald wiederſehn. Siehe, lies, lies!

Clementine fiel ihrer Mutter von Neuem um den Hals und küßte ſie heftig ab; dann hielt ſie, während ſie ihren Kopf auf die Schulter der Kran⸗ ken ſtützte, derſelben das Billet dicht vor die Au⸗ gen und las es alſo vor:

„Madame!

„Meine Arbeiten mit dem Miniſter halten mich den ganzen Tag über hier zurück. Ich ſchreibe Ihnen in aller Eile dieſe wenigen Zeilen, um Ih⸗ nen eine unverhoffte Nachricht mitzutheilen, welche ich ſoeben erhalten habe: Der Herr Obriſt Du⸗ val iſt noch am Leben; er iſt Gefangener der Tri⸗ bus von Ben⸗Souli. Beim Abgange des Cou⸗ riers von Algier wurde über die Auslieferung des Obriſten unterhandelt; mit Sicherheit läßt ſich binnen vier Wochen ſeine Freiheit erwarten.

„Dieſen Abend oder morgen werde ich die

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