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ſagte Madame Duval ſehr überraſcht, indem ſie ihre Tochter anſah. Der kann nur von Herrn Dufernoy, demalten Freund Deines Vaters, kom⸗ men, von welchem ich vorhin mit Herrn Ducormier ſprach.
Auf jeden Fall überzeuge Dich, mein Kind, was es iſt.
Clementine öffnete den Brief und wurde bald ſo blaß und zitternd, daß ihre Mutter ausrief:
— Was iſt's, Clementine? Du erſchreckſt mich!
Das junge Mädchen fiel ſeiner Mutter aber außer ſich um den Hals, bedeckte ſie mit Thränen und Küſſen und flüſterte in abgebrochenen Lauten:
— Geliebte Mutter, Muth!— Was ſagſt Du?— Ja, Muth, wir bedürfen denſelben auch, um zu große Freuden zu ertragen.— Zu große Freuden! ſagte Madame Duval, indem ſie ihre Tochter an ihre Bruſt zog. Um's Himmelswillen, erkläre Dich!
Clementine ſagte, nachdem ſie ſich aus den Armen ihrer Mutter losgemacht hatte, mit leuch⸗ tendem Geſicht, die hellen Thränen in den Au⸗ gen und mit dem Ausdruck unausſprechlicher Glück⸗ ſeligkeit zu Ducormier:
— Ach! mein Herr, ſeien Sie geſegnet; Gott ſelbſt hat Sie uns zugeſchickt!— Clementine!,
rief Madame Duval, was iſt's?— Liebe, liebe


