Teil eines Werkes 
261. Theil, Die Prophezeihung : 4. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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ſagte zu Madame Duval im Tone ſchmerzlicher Beſchämung und Entrüſtung:

— Ach! liebe Mutter... ſolche Kränkung habe ich nicht erwartet... Mich fähig zu halten, in eine Heirath zu willigen, bei welcher meine Perſon ſo zu ſagen aufgezwungen würde!.. Doch warum nicht? fügte das junge Mädchen mit bitterem Lächeln hinzu, die Begierde eines Namens und Reichthums verführt ſo oft zu Rie⸗ drigkeiten!

Bei dieſen Worten traten dem jungen Mäd⸗ chen vor Entrüſtung Thränen in die Augen.

— Mein Fräulein... ich bitte tauſend, tauſend Mal um Verzeihung, ſagte Anatole mit bewegter Stimme, ich beklage unendlich, Sie durch Wiederholung eines Gerüchts, welches in der Geſellſchaft verbreitet iſt, verletzt zu haben.— Dies Gerücht iſt aber abgeſchmackt, mein Herr, iſt durchaus lügenhaft, ſeien Sie deſſen verſichert, ich beſchwöre Sie darum! rief Madame Duval lebhaft aus. Gewiß werden wir nie die ärzt⸗ liche Hülfe Herrn Bonaquet's vergeſſen, in Wahr⸗ heit aber hat er eine ſonderbare Art, ſich für die

bevor er den Namen meiner Tochter dem Geſpräch der Leute preis gab, war die, mich von ſeinen Plä⸗ nen zu unterrichten...— Wahrſcheinlich, Ma⸗ dame, hat der Zuſtand Ihrer Geſundheit Herrn

Leutezu intereſſiren! Mir ſcheint, ſeine erſte Pflicht,