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wichtige Angelegenheit, daß ich mir erlaubt habe, Sie um ein kurzes Gehör zu bitten. Mit Freu⸗ den habe ich übrigens vernommen, daß Ihre Frau Mutter ſich etwas beſſer befindet; was mich meine Zudringlichkeit weniger bedauern läßt.— In der That, mein Herr, hat ſich der Zuſtand meiner Mutter Dank der trefflichen Fürſorge Doe⸗ tor Bonaquet's, Ihres Freundes, gebeſſert; denn ich habe Ihre Freundlichkeit von neulich Nacht nicht vergeſſen. Ich benutze dieſe Gelegenheit zu⸗ gleich, Ihnen für die gütige Beſorgung der Bü⸗ cher von einer meiner beſten Freundinnen zu dan⸗ ken. Sie haben dieſelbe, wie ſie mir ſchreibt, wohl und mit ihrem Schickſale zufrieden verlaſ⸗ ſen? Doch verzeihn Sie, mein Herr, Sie ſag⸗ ten, Sie hätten uns Wichtiges zu berichten?— Ja, mein Fräulein, nur muß ich Sie im Voraus erſuchen, ſich nicht etwa einer Hoffnung hinzuge⸗ ben, welche vielleicht nicht in Erfüllung gehn möchte.— Was wollen Sie ſagen, mein Herr? — Die kindliche Liebe giebt ſich ebenſo leicht Beſorgniſſen als Hoffnungen hin.— Mein Gott! mein Herr, fragte Clementine, handelt es ſich um meine Mutter?— Nein, nein, mein Fräu⸗ lein.— Dann aber, mein Herr, begreife ich nicht.
Dann fuhr Clementine zuſammen und wurde ſo gerührt und bewegt, daß ſie kaum ſprechen


