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Ducormier, ich komme auf unſere Rache. In⸗ dem ich vom Fürſten die Secretärſtelle verlangte, welche mir in ſeinem Hauſe zu leben erlaubte, hatte ich einen doppelten Zweck. Erinnerſt Du Dich wohl jenes ſchwarzen Domino, mit wel⸗ chem ich mich in einer Loge aufhielt, als Ihr mich auf dem Opernball neulich aufſuchtet?— Ja, ch
entſinne mich deſſen.— Nun wohl! entgegnete Du⸗
cormier, der Zufall... nein, die Vorſehung, die göttliche Gerechtigkeit fügte es, daß dieſer Domino, welcher mich aus Langeweile, wie man zu ſagen
pflegt, intriguirt hatte, die Tochter des Fürſten
war, eine reizende junge Herzogin von bewunde⸗ rungswürdiger Schönheit, zugleich aber unver⸗
ſchämt und hochmüthig, wie alle Frauen ihres Stan⸗
des. Nach augenblicklichem Stillſchweigen fuhr Du⸗ cormier fort: Ja, ſie iſt eine dünkelhafte große Dame.
Dennoch werde ich... eines Tages... viel⸗
leicht bald dem Fürſten ſagen:„Ich gab mir den
Anſchein, Ihnen zu dienen, es geſchah aber nur,
um meine Freunde gegen Ihre nichtswürdigen Anſchläge zu ſchützen; ich verlangte unter jenem Vorwande unter Ihrem Dach zu leben, es ge⸗ ſchah aber nur, um Ihre Tochter zu verführen. Ja, mein Fürſt. Sie wollten Schmach und Un⸗ ehre in das Haus geringer Leute, wie Sie die⸗ ſelben nennen, bringen; nun wohl, Fürſt, ich,
ein ſolcher geringer Mann, ich habe Schmach


