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beruhigen Sie Sich: mein Herz iſt jeder Leiden⸗ ſchaft, jeder Liebe abgeſtorben; ich gehöre nicht
zu den unglückſeligen Narren, die ſich in die Ge⸗
ſtirne verlieben; mit einem Wort, in Ermangelung
von Lebensart bin ich zu vernünftig, um nicht einzuſehen, daß der beſcheidene Secretär im Solde
des Fürſten von Morſenne auf immer das Ge⸗ ſpräch des Opernballs vergeſſen muß. Haben Sie die Gnade, mir zu glauben, gnädige Frau; wenn es mir geſtattet iſt, ferner hier zu leben, ſo hab' ich nur noch ein Beſtreben: mich ſo einzu⸗
richten, daß Sie meine Gegenwart nicht bemerken
ſollen.— Mein Herr! ſagte Diana, von dem betrübten und verzichtenden Ton gerührt, mit
welchem Anatole die letzten Worte ſprach, es ſollte mir leid thun...— Geſtatten Sie mir gefälligſt, gnädige Frau, ein letztes Wort... Wenn Sie
es verlangen, werde ich mich entfernen, werde
ich, ich geſtehe, nicht ohne Bedauern die unver⸗
hoffte Stellung aufgeben, welche ich bei Ihrem Herrn Vater gefunden habe; ich bin ohne Ver⸗ mögen, ohne Gönner; das Wohlwollen des Für⸗
ſten, ſobald mein Eifer und Fleiß es rechtfertigte,
könnte eines Tages meine Zukunft ſichern...
Ich ſage Ihnen dies, ohne zu erröthen; ich ſchäme mich meiner Armuth nicht. noch des Geſtändniſ⸗ ſes, daß ich Unterſtützung bedarf. Darum wäre ich
Ihnen unenvlich verpflichtet, gnädige Frau, fügte
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