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die Baronin, biß ſich die Lippen blutig und war vernichtet. Der Fürſt, welcher ſich der Geſell⸗ ſchaft wieder genähert hatte, empfand die gerechte Züchtigung, welche Frau von Roberſac zu Theil geworden war, ebenſo lebhaft als dieſe und ſagte heftig zu Heloiſen:
— Madame, dieſe Verwegenheit...— Genug, mein Herr! ſagte Jerome, deſſen männ⸗ liche Züge in dieſem Augenblick ſeine volle Ent⸗
ſchiedenheit ausſprachen, in kurzangebundenem
Ton; laſſen Sie uns nicht länger dies Spiel fort⸗ ſetzen. Man weiß hier ſehr wohl, daß Madame meine Frau iſt; ſie hat eine Pflicht gegen ihre Fa⸗ milie erfüllt, indem ſie Ihnen ihre Verbindung mittheilte. Dieſe Höflichkeit, welche die einfachſten Anſtandsregeln geboten, haben Sie, mein Herr, mit einem Rundſchreiben erwidert, welches in Be⸗ zug auf Madame und mich der höchſte Grad von Grobheit. oder Einfalt iſt.. ich laſſe Ih⸗ nen die Wahl!— Mein Herr! rief der Fürſt aus, dieſe Sprache..— Wenn die Wahl Sie in Verlegenheit ſetzt, mein Herr, erwiderte Jerome mit Härte, ſo bitten Sie irgend ein junges Mit⸗ glied Ihrer Familie, für Sie zu wählen. ſchicken Sie daſſelbe zu mir.. wir werden uns ver⸗
ſtändigen. Jetzt, mein Herr, werde ich Ihnen mit wenigen Worten den Zweck unſeres Beſuches
auseinanderſetzen. Sie haben erklärt, Sie haben Die Prophezeihung. III. 8


