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lung flamländiſcher Gemälde; außerdem war noch eine ſehr ſchöne Galerie italieniſcher und ſpaniſcher Meiſterwerke vorhanden) verſammelte ſich der Anhang von Frau von Roberſac, der er⸗ klärten Maitreſſe Herrn von Morſenne's, zwei⸗ felhaften Freundin, aber äußerſt gefährlichen Feindin, und als ſolche ſehr gefürchtet, das heißt mit ebenſo demüthiger als niedriger Schmeichelei umgeben.
Frau von Roberſac ſaß gewöhnlich bei dem Kamin, während der Fürſt ſtehend vor demſelben verharrte. Dieſer Kreis, welcher eine ziemlich beträchtliche Anzahl Männer, aber nur wenige Frauen vereinte, zählte dennoch alle Diejenigen zu ſeinem Anhange, welche ſich um Politik oder um die akademiſchen Wahlen kümmerten, eine Angelegenheit, welche damals in der Geſellſchaft gerade neu und an der Tagesordnung war: die von dieſen ſchönen akademiſchen Gönnerinnen über⸗ mäßig herausgeſtrichenen Candidaten, geiſtigen barmherzigen Schweſtern, welche mit chriſtlicher Liebe die Stimmen für ihre Armen zuſammen bet⸗ telten, dieſe Candidaten waren ſtets vollſtändig unbekannte Gelehrte auf us oder ſehr große Herrn, deren geiſtige Bedeutungsloſigkeit zwar ſehr be⸗ kannt war, die es indeß für wohlanſtändig und ihrer Geburt angemeſſen hielten, einen Sitz in der Akademie inne zu haben, wie weiland Herzog


