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ſam und hielt nacheinander vor der Freitreppe des Hotels. Eine zahlreiche und glänzend geklei⸗ dete Dienerſchaft erfüllte die Vorhalle, von wel⸗ cher eine prachwolle weiße Marmortreppe mit vergoldetem Geländer emporführte; ein Teppich von rothem Sammet bedeckte die Stufen derſel⸗ ben zur Hälfte, während beide Seiten mit Oran⸗ gebäumen und blühenden Camelien beſetzt wa⸗ ren. Dieſer glänzend erleuchtete Aufgang führte zum erſten Stock, wo die Empfangszimmer wa⸗ ren. Die Herzogin von Beaupertuis bewohnte das Erdgeſchoß. Eine zahlreiche Verſammlung er⸗ füllte bereits die weiten, mit großartiger Pracht ver⸗ goldeten, ausgeſtatteten und geſchmückten Säle. Hier fanden ſich der Kern der alten franzöſiſchen Ariſtokratie, das diplomatiſche Corps und faſt alle zur Zeit in Paris wohnhaften vornehmen Ausländer zuſammen; auch einige damals im Amt befindliche Miniſter wurden bemerkt; da Herr von Morſenne, Pair von Frankreich, ſich vor mehrern Jahren hatte bereüfinden laſſen, einen wichtigen Geſandtſchaftspoſten zu bekleiden und die Hoffnung nährte, noch einmal an's Staats⸗ ruder zu gelangen, war er genöthigt, die Miniſter zu empfangen.
Die armen Leute, welche in dieſer Geſell⸗ ſchaft, mit der ſie in keinerlei Beziehung ſtanden, jedes Anhaltpunktes entbehrten, fanden ſich nur


