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worden war, von nun an dürfen wir Herrn Anatole nicht mehr bei uns fehn; es wird ihm zwar ſehr gleichgültig ſein, wir ſind es aber ſo⸗ wohl uns ſelbſt als auch unſerm Freunde, Herrn Bonaquet, ſchuldig; ſein Kummer beweiſt, daß er von Herrn Ducormier jetzt eine üble Meinung hat.— Lieber Freund, begann Heloiſe nach kur⸗ zem Nachdenken, wollen Sie nicht, bevor Sie alle Hoffnung aufgeben, noch einen letzten Ver⸗ ſuch bei Herrn Ducormier machen? Der Einfluß Ihrer Freundſchaft iſt groß, vielleicht gelänge es Ihnen noch, ihn zum Guten zurückzuführen.— Ich dachte eben daran, entgegnete Jerome Bona— quet, denn nicht Zorn, mein Gott, nein! ſon⸗ dern Mitleiden und Entſetzen flößt mir ſein Be⸗ nehmen ein. Nein, nein, jene Thränen, welche er heute Morgen vergoß, ſein feierliches und freies Gelübde bezeugen es mir; nein, nein, noch iſt nicht jedes edle Gefühl in ihm erloſchen. Es bedurfte gewiß des Zuſammentreffens, Gott weiß, welcher unheilvollen Umſtände, um ihn zu dieſem unglückſeligen Rückfall zu führen. Je grö⸗ ßer die Gefahr derer iſt, die wir lieben, je mehr ſie uns rkennen, je undankbarer ſie gegen uns ſind, mit um ſo zärtlicherer, mit um ſo größerer Sorgfalt müſſen wir uns ihrer annehmen. Auch verliere ich den Muth nicht. Und dann rettet man ia auch Anatole nicht allein, indem man ihn für das


