zwei⸗ oder dreimal in den Jardin des Plantes begeben, um ſie unbemerkt zu betrachten. Ich bin auch feſt überzeugt, daß Herr von Saint⸗ Geran, ſobald er dies reizende Kind heirathete, ſich durchaus als rechtſchaffener Mann benehmen würde, ich würde aber trotzdem immer befürch⸗ ten, daß ihm dieſe Verbindung früher oder ſpä⸗ ter leid werden möchte; ein Gefühl, das er zwar mit Zartſinn zu verbergen ſuchen würde welches aber die feine Empfindung Fräulein Du⸗ val's dennoch eines Tages errathen möchte und dann. bedenken Sie, welcher Zukunft das arme Kind dann entgegenginge!— Das wäre entſetzlich, lieber Freund! Auch möchte Herr von Saint⸗Geran, obwohl er noch jung iſt und vortreffliche Eigenſchaften beſitzt, Fräulein Du⸗ val vielleicht doch nicht gefallen, denn ich geſtehe, er iſt weit davon entfernt die äußeren Vorzüge Herrn Ducormier's zu vereinigen; und wenn wir zuherläſſige Proben der Rückkehr des Letzteren zum Guten hätten, würde ich mit Ihnen ſagen: wir wollen nicht anſtehn, ihn der Mutter dieſes lieben Kindes vorzuſchlagen.— Ach! mein Gott, ja, meine liebe Heloiſe, ohne die Beſorgniß, in welche mich der Geſundheitszuſtand von Madame Duval verſetzt, würde ich die Sache auch nicht ſo beeilen. Und dann auch, hat ſich einmal der
Gedanke, der Wunſch dieſer Verbindung in Ana⸗


