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richtigen, welcher unſer Haus ſoeben betroffen hat, durch die Verheirathung der Marquiſin von Blainville(geborne von Morſenne) mit einer Perſon, welche einer Verbindung mit uns un⸗ würdig iſt.
Folgen die Unterſchriften.“
Nach Durchleſung dieſes Briefes, während welcher ihn ſeine Frau beobachtet hatte, ſagte der Doctor lächelnd zu Heloiſe:
— Wer iſt denn dieſe Frau von Beaupertuis, liebe Freundin?— Eine meiner Couſinen, eine ſehr junge, ſehr hübſche und ſehr rechtſchaffene Frau, wie Sie aber ſehen, ziemlich vorurtheilsvoll, woran nicht ihr Herz, ſondern ihre Erziehung Schuld iſt; ſie iſt die Tochter des Fürſten von Morſenne!— Des Fürſten von Morſenne! rief Anatoleunwillkürlich aus.— Kennen Sie Herrn von Morſenne? fragte ihn Madame Bonaquek. — Nein, Madame, antwortete Ducormier. Herr von Morval, deſſen Secretär ich bin, hat mir aber Briefe an den Fürſten von Morſenne mit ge⸗ geben. Geſtern war ich dort, ohne Zutritt zu er⸗ langen, indeß wird er mich heute morgen vorlaſſen.
— Liebe Helviſe, begann der Arzt nach kur⸗ zer Ueberlegung, Sit kennen meine Freundſchaft für Anatole, ich habe volles Vertrauen zu ihm. Soeben habe ich ihm die Einzelnheiten meiner güclichen Verheirathung nite Erlauben
Die Prophezeibung. II.


