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klärt ſich vielleicht daraus, lieber Freund, daß meine Frau weder die Sitten noch die Gewohnheiten der Geſellſchaft theilte, in welcher ſie lebte.— Sie ſoll übrigens ſehr reich ſein, ſprach Anatole weiter; ich habe bei meinem Geſandten, mit welchem ſie entfernt verwandt iſt, in der That hundertmal
ihrer erwähnen hören.— Ja, ihr Mann war ſehr begütert, und da ihre Ehe mit demſelben kin⸗ derlos geblieben...— So beerbt ſie ihn! rief
Ducormier aus. So daß Du durch Deine Hei⸗ rath Millionär geworden biſt. Ach! welch ein
goldener Traum!— Ein goldener Traum und weiter nichts, Freund, wenigſtens was das Ver⸗ mögen anlangt.— Was ſoll das heißen?—
Frau von Blainville hatte in der That rechtliche
Anſprüche auf das Vermögen ihres Mannes; brauche ich Dir aber zu ſagen, daß es meine Frau nach ihrer Verheirathung als erſte Pflicht gegen ſich ſelbſt und gegen mich anſah, auf die großen Reichthümer Herrn von Blainville's Verzicht zu
leiſten?— Dann beſitzt ſie alſo ein beträchtliches
eigenes Vermögen?— Ein Heirathsgut von ach⸗ zigtauſend Franken, glaub' ich, denn, obwohl ſie aus einem ſehr vornehmen Hauſe ſtammt, war, wie Du ſiehſt, ihr väterliches Erbtheil ſehr be⸗ ſcheiden. Die Zinſen ihres Vermögens indeß mit dem Ertrage meiner Praris, die mir acht⸗ bis zehntauſend Franken einträgt(ich laſſe nur
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