mein beſter Herr? Die Geburt— Vorurtheil! der Reichthuim— Zufall oder Ungerechtigkeit, wenn nichts Schlimmeres, nicht wahr?— Es giebt, gnädige Frau, fünf höchſte Güter, die kein Schatz, keine Macht der Erde zu erringen vermag, unſchätzbare Beſitzthümer für den, welcher ſie ver⸗ eint ſein nennt und zu nutzen weiß.— Und dieſe Güter ſind, mein Herr?— Zuerſt die Geſundheit. — Dann?— Der Geiſt.— Dann?— Die Ju⸗ gend.— Dann?— Die Schönheit.— Dann? — Die Geburt.— In der That, mein Herr, Sie wüßten die Geburt zu ſchätzen?— Die Geburt! ach, gnädige Frau! die iſt ein wunderbarer Talis⸗ man, man mag dagegen einwenden, was manwill; Geburt, Geiſt, Schönheit, Jugend und Geſundheit, alle dieſe Gottheiten aber gehn, wie man zu ſagen pflegt, betteln, wenn nicht Reichthum als ſech⸗ ſtes hinzukommt; das Geld allein erhöht ſie und läßt ſie in ihrem vollen Glanze erſcheinen. Da⸗ her, gnädige Frau, verdienen Mann oder Frau, die hohe Geburt und Reichthum, Geiſt und Schön⸗ heit, Jugend und Geſundheit vereinigen, die tiefſte Verachtung, wenn ſie nicht, ſei es in der Ausübung der Tugend, ſei es in der des Laſters, ein Glück finden, welches im Stande iſt, alle Häßlichen, Armen, Dummen oder Klein⸗ bürger.. wie mich vor Reid raſend zu machen.
— WMein Herr! damit wären Sie gegen viele


