Teil eines Werkes 
259. Theil, Die Prophezeihung : 2. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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ſchen Geſandten in England, dem Grafen Mor⸗ val, Privatſecretär. Dort bin ich mehrere Jahre geweſen, und der Umgang mit der ausgewählte⸗ ſten Geſellſchaft hat mir jenen leichten weltmän⸗ niſchen Anſtrich gegeben, welcher Sie täuſchte. — Aber mein lieber Herr, ſagte Frau von Beau⸗ pertuis, indem ſie ihre Unbefangenheit und hoch⸗ müthige Ironie wiedererlangte, vielleicht werden Sie nicht weniger als ich durch den Schein betro⸗ gen: eine in ein Taſchentuch geſtickte Krone reicht ebenſowenig hin, um Herzogin zu ſein, als, wie Sie ſehr richtig bemerkt haben, einige feine Ma⸗ nieren ſchon den Mann der höheren Geſellſchaft ausmachen. Wer bürgt Ihnen dafür, daß ich hier nicht das Taſchentuch meiner Herrin trage? Warum ſollte ich nicht eine der Kammerfrauen ſein, welche bei Ihrem Herrn Vater Nadeln und Zwirn einkaufen?— Sie ſind ſo gewiß eine große Dame, als ich Kleinbürger bin.— Sie glauben alſo allen Ernſtes, mit einer Herzogin in ein glückliches Liebesabenteuer verwickelt zu ſein, mein armer Herr... die ſich wahrſcheinlich in Ihre Voll⸗ kommenheiten vergafft hat?— Mein Gott, Ma⸗ damel ich bin von ſolchen Anſprüchen weit entfernt, antwortete der Unbekannteim Toneſehraufrichtiger, faſt verächtlicher Gleichgültigkeit; Sie haben mir die Ehre erwieſen, meinen Arm zu nehmen, unter dem Vorwand, zu erfahren, ob ich dumm oder geiſtreich