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halten, Frau Herzogin, Ihnen zu ſagen, daß dieſe Zuſammenkunft für einen Kleinbürger, wie ich bin, ſehr unverhofft iſt.— Sie, mein Herr! rief Frau von Beaupertuis in unwillkürlicher Beſtürzung aus. Sie ein Kleinbürger? Ihre Ueberraſchung, die mehr ſchmeichelhaft als belei⸗ digend iſt, gnädige Frau, wundert mich durch⸗ aus nicht, antwortete der Unbekannte lachend, und zwar aus folgendem Grunde. Vorhin, als ich am Eingange des Balcons ſtand, hörte ich Sie(verzeihen Sie dieſer unvorſätzlichen Indis⸗ cretion), hörte ich Sie eine Wette vorſchützen, um zu erfahren, ob ich, wie Sie es nennen, ein Mann der Geſellſchaft wäre. Ich habe nicht dieſe Ehre, Frau Herzogin. Ich denke mir, daß mein Vater an die Frauen Ihres Hauſes Nadeln und Zwirn verkauft hat, wenn Sie, wie zu vermuthenſteht, im Faubourg Saint⸗ Ger⸗ main wohnen, in welchem ſeit langen Jahren der beſcheidene Krämerladen teſieht, welchen mein Vater ausbeutete.— Und in dieſem Laden, mein Herr... fragte Frau von Beaupertuis, welche ſich noch nicht entſchließen konnte, ihren Irrthum ſich einzugeſtehn, in dieſem Laden hätten Sie Sich das feine Benehmen angeeignet, wel⸗ ches mich einen Augenblick täuſchen konnte?— Das gerade nicht, gnädige Frau. Nach meinem Abgange vom Colloͤge wurde ich beim franzöſi⸗


