denn ſo raſch? Erlauben Sie. einen Augen⸗ blick hören Sie doch, Sie hatten mir ver⸗ ſprochen... Zum Teufel! ſchloß Herr von Gernande. Es iſt unmöglich, ſie wiedereinzuho⸗ len! Wie eine Schlange iſt ſie zwiſchen der Menge dürchgehuſcht; ich habe ſie aus den Au— gen verloren. Sie iſt augenſcheinlich aus der Geſellſchaft... Was kann ſie mir aber von Frau von Eſterval zu ſagen haben? Das verſetzt mich in die höchſte Erwartung; ich muß ſie durchaus wiederfinden. Sie trägt ein roth und weißes Band an ihrem Kragen, daran werde ich ſie wie⸗ dererkennen. Mit dieſem Vorſatz machte Herr von Ger⸗ nande auf ſein Domino Jagd. Frau von Beaupertuis hatte ihren Gewährs⸗ mann ſo plötzlich verlaſſen, weilſie von ferne be⸗ merkte, daß der Unbekannte ſeinen Platz an der Bal⸗ conthür verlaſſen hatte und auf den Gang getreten warz fürchtend, er möchte den Opernball verlaſſen, wollte die junge Herzogin, deren ſich eine wach⸗ ſende Neugierde bemächtigte, zuvor wenigſtens einige Worte mit dem Unbekannten wechſeln; da ſie endlich der Verfolgung und Wiedererkennung Herrn von Gernande's entgehen wollte, nahm ſie das roth und weiße Band, welches ſie verrathen konnte, von ihrem Kragen hinweg. Der Unbe⸗ kannte ſtieg langſam die Treppe zur Zweiten⸗
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