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aller Macht und auf jede mögliche Weiſe die Män⸗ ner der Kirche zu ermuthigen, welche der Vertheidi⸗ gung der ganzen ſocialen Ordnung eine kräftige und beredte Stimme leihen.
Bei dieſen letzten Worten, welche Herr von Morſenne mit Wärme ſprach, konnte ſeine Tochter ein leichtes ironiſches Lächeln nicht verhehlen, das nur Frau von Roberſac bemerkte. Dieſe ſtand jetzt auf„um ſich der jungen Herzogin zu empfeh⸗ len, und ſagte zu derſelben:
— Nun, auf heute Abend alſo, meine liebe Diana. Bald hätte ich's vergeſſen, darf ich fra⸗ gen, ob uns der Herzog begleiten wird?— Ich muß Ihnen geſtehn, liebe Frau von Roberſae, entgegnete die junge Frau, daß ich Herrn von Beaupertuis ſeit drei Tagen nicht geſehen habe. — Wie kommt das?— Er hat drei neue leben⸗ dige Käfer, wie er verſichert, von einem ſehr merkwürdigen Geſchlecht von Algier geſchickt be⸗ kommen; ohne Zweifel iſt er nun ſeit acht und vierzig Stunden, die kurze Schlafenszeit abge⸗ rechnet, mit der Lupe in der Hand unabläſſig beſchäftigt, ſeine Beobachtungen über die Sitten dieſer Käfer anzuſtellen.— Was für eine eigen⸗ thümliche und feſſelnde Leidenſchaft die Naturfor⸗
ſchung doch iſt, erwiderte Frau von Roberſac lächeind. Man ſollte wohl nicht über Dinge ur⸗ theilen, die man nicht verſteht, in der That aber 9*


