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uns um zwanzig Jahr jünger! ich treffe Dich dort, ſagte Ritter Saint-Merty lachend zum Fürſten.
Trotz ſeiner Uebung in der Verſtellung, konnte dieſer ſeine Verlegenheit nicht vollkommen verbergen, zumal Frau von Roberſac noch un⸗ verwandt ihren pruͤfenden Blick auf ihn richtete. Er antwortete Herrn von Saint⸗Merry:
— Ei, lieber Adhemar, Du biſt wohl när⸗ riſch? Wie! ich auf den Opernball?— Sind wir nicht mehr als hundertmal zuſammen dort geweſen?— Ja, früher; aber offen geſagt, iſt das nichts mehr für uns. Bedenke doch unſere Jahre und dann... in einer gewiſſen po⸗ litiſchen Stellung...— Geh doch, Hektor! habe ich nicht vergangenes Jahr den Herzog von Mirecourt, den ehemaligen Conſeilpräſidenten, dort getroffen, der doch auch in unſern Jahren iſt, wie Du ſagſt; und iſt nicht der Marquis von Juviſy, Vicepräſident der Pairskammer, gleichfalls ein junger Mann ungefähr in unſe⸗ ren Jahren, einer der unermüdlichſten Beſucher der Opernbälle und ein Stammgaſt des berühm⸗ ten Coffre?— Es iſt wahr, indeß..— Wie! mein Lieber, Sie tragen Bedenken? ſagte Frau von Morſenne zu ihrem Mann; ich verſi⸗ chere Sie, wenn ich nicht von der Maske und der Hitze abſcheuliche Kopfſchmerzen beſorgte, wäre


