Teil eines Werkes 
258. Theil, Die Prophezeihung : 1. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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Marquiſin ſo wohl bei Sinnen, daß ich, als ich eben nach Hauſe kam, Folgendes vorfand. Was iſt es, Vater? fragte Diana Beaupertuis. Eine Anzeige ihrer Verbindung, ſagte der Fürſt, indem er die Arme übereinanderſchlug und ſeine Blicke im Kreiſe der Anweſenden um⸗ herſandte, als ob er ſie zu Zeugen dieſer neuen Ungebührlichkeit auffordern wollte. Dann fügte er hinzu: ja, eine Anzeige dieſer ſchimpflichen Hei⸗ rath! Welch eine Unverſchämtheit! ſagte die Fürſtin. Welche Dreiſtigkeitl ergänzte Madame Roberſac.

Und das iſt noch nicht Alles! entgegnete Herr von Morſenne, das iſt noch nicht Alles! Wie! fragte Herr von Saint⸗Merty, noch mehr? Ja, ſagte der Fürſt, ſeinen inneren Grimm kaum bewältigend, das noch mehr iſt, daß der Brief nicht gedruckt, ſondern von der Margquiſin mit eigener Hand geſchrieben iſt, wie wir es aus Achtung unter Verwandten zu thun pflegen. Das heißt alſo, beſtimmt und deutlich erklären, daß man die verwandtſchaftlichen Be⸗ ziehungen noch geltend macht, daß man geſon⸗ nen iſt, dieſelben fortzufetzen. Das heißt, Frau von Morſenne und mich, meine Tochter und den Herzog, meinen Schwiegerſohn, mit dem unver⸗

ſchämten Beſuch von Herrn und Madame Bona⸗

quet bedrohen. Das iſt zu ungeheuer! rief